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Wäldchestag

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Über den Wäldchestag

Wilhelm Hauff
Kommt man um die Zeit des Pfingstfestes nach Frankfurt, so sollte man meinen, es gebe keine heiligere Stadt in der Christenheit; denn sie feiern daselbst nicht wie z. B. in Bayern 1½, oder, wie im Kalender vorgeschrieben, 2 Festtage, sondern sie rechnen vier Feiertage; die Juden haben deren sogar fünf, denn sie fangen in Bornheim ihre heiligen Übungen schon am Samstag an, und der Bundestag hat sogar acht bis zehen. In "Mein Besuch in ...


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Wilhelm Hauff über den Wäldchestag

Wilhelm Hauff
Kommt man um die Zeit des Pfingstfestes nach Frankfurt, so sollte man meinen, es gebe keine heiligere Stadt in der Christenheit; denn sie feiern daselbst nicht wie z. B. in Bayern 1½, oder, wie im Kalender vorgeschrieben, 2 Festtage, sondern sie rechnen vier Feiertage; die Juden haben deren sogar fünf, denn sie fangen in Bornheim ihre heiligen Übungen schon am Samstag an, und der Bundestag hat sogar acht bis zehn. Diese Festtage gelten aber in ...


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Über den Wäldchestag

Anton Kirchner
Auf einem Fleckchen, das von hohen Buchen umstanden ist, stehen Tische und Bänke rings um einen Brunnen, der trefflich Wasser sprudelt (...) Schinken und Würste, Braten und Geflügel, Kuchen und Pasteten, liegen auf blanken Schüsseln und reinlichem Tischzeug im Grase ausgebreitet. Aus: "Ansichten von Frankfurt am Mayn", 1818


Wäldchestag

Frankfurter Rundschau
Wäldchestag 1871Früher war alles besser, auch Frankfurts ureigenster Feiertag: der Wäldchestag. Zu Zeiten des Dichters und Revolutionärs Friedrich Stoltze (1816-1891) jedenfalls, da schlossen am Dienstagnachmittag nach Pfingsten die Geschäfte, da hatten die Kinder schulfrei und da machten sich die Frankfurter richtig fein, bevor sie hinaus ins Wäldchen zogen - in den Stadtwald am Oberforsthaus.