Main

Geschlossene Eisdecke auf dem Main

Frankfurter Rundschau
Seit fast sieben Jahren hat es das nicht mehr gegeben: Der Main ist in seinem schiffbaren Gesamtverlauf so gut wie zugefroren. Ähnlich wie am Morgen des 4. Februar 1956 musste auch am gestrigen Donnerstag die Schifffahrt nahezu eingestellt werden. Der Eisbericht spricht von einer Eisdecke bis zu zwanzig Zentimetern zwischen Bamberg und Aschaffenburg. Eisstärken von vier und fünf Zentimetern wurden zwischen Aschaffenburg und Offenbach gemessen und eine ähnlich starke Eisdecke gab es auch im weiteren ...


Winter ’63 – der Main friert zu

Fred Kickhefel
Winter in Frankfurt "Es ist kurz vor Fastnacht. Die Welt steht kopf." Kollege Rudi Appel, der diese Zeilen am Samstag, dem 19. Januar 1963, im Lokalteil der FR schreibt, bezieht sich damit auf das närrische Wetter-Treiben dieses Winters. Seit fast 20 Jahren - genauer gesagt: seit 1946/47 - hat Väterchen Frost Europa, Deutschland und damit Frankfurt nicht mehr so erbarmungslos im Griff gehabt.


Auf einem schönen Boden

Matthäus Merian der Ältere
Diese deß Heiligen Römischen Reichs hochberümbte Statt / ligt zwischen dem Franckenland / Ober-Hessen / unn dem Rhein / in dem Theil der Wetterau / so die / Drey-Eiche / oder Ayche / genannt wird / fast an den Fränkischen Grenzen / auff einem schönen Boden / und an dem Schiffreichen / und vornehmen Fluß Mayn / der sie in zween ungleiche Theil abtheilet / deren der kleinere Sachsenhausen genant / und dem Grössern mit ...


Gastfreundliches Frankfurt

Henri Estienne
... jedenfalls wird niemand bestreiten, dass die göttliche Vorsehung die Stadt für die Messe vorausbestimmt und ihr den Ruhm dieser Messe durch vorherige Schicksalsbestimmung zugewiesen hat. Und fragen wir weiter nach der Art des Bodens, auf dem die Stadt liegt, so werden wir gestehen müssen, dass kaum irgendwo anders besser alles das beschafft werden kann, was zur Lebenshaltung sowohl der Eingesessenen wie auch der Fremden nötig ist. Zumal dem Main-Strom, davon dürfen wir überzeugt ...


Der Main unter einem Eispanzer

Aja Goethe
Wir leben hier in Erwartung der Dinge, die da kommen sollen, der Mainstrom ist noch nicht aufgegangen, und alles ist wegen des Wassers in Sorgen - wir denken noch an 1782 - müssen's aber doch in Geduld abwarten. 15 Wochen ist der alte Herr jetzt schon zu. Jedermann wartet sehnlich auf die Abfeuerung der Kanonen, denn das ist das Signal, dass er aufgeht. Geschieht's am Tage, so läuft alles, was gesunde Beine hat ...


Die älteste Erwähnung

Karl der Große
... Actum super fluvium Moin in loco nuncupante Franconofurd. Ausgestellt am Flusse Main in einem Orte, genannt Frankfurt. Erste urkundliche Erwähnung, 22. Februar 794