Hauptbahnhof

“Wenn Ihr wollt, bleibe ich”

Claudia Michels
Max Beckmann kam 1915 als nervliches Wrack an den Main. In Frankfurt erholte sich der Maler vom Krieg - und schuf einige der berühmtesten Stadtansichten.


Preußische Provinzstadt Frankfurt

Monika Gemmer
Hufe klappern über Kopfsteinpflaster. Ein Pferdeomnibus fährt Sonntagsausflügler zum Oberforsthaus, andere pilgern über die Heide in den Nachbarort Bornheim zum Tanz. Oder zur neuen Galopprennbahn nach Niederrad. Oder flanieren über den Roßmarkt, der noch direkt in die Hauptwache übergeht, und setzen sich unter die Bäume des Goetheplatzes. Eigentlich wie immer. Freies Sonntagsleben in einer freien Stadt. Aber das ist Frankfurt nicht mehr.


Hauptbahnhof – anno 1888 der größte Kopfbahnhof weltweit

Frankfurter Rundschau
Hauptbahnhof 1888 Ein aufregender Tag muss es gewesen sein, damals im Jahr 1888: Hektisch verlegen 1200 Arbeiter noch in der Nacht vom 17. auf den 18. August bei Fackelschein die letzten Gleise. Dann, um 4.47 Uhr rollt aus Hamburg der Zug mit der Nummer 306 in den damals größten Kopfbahnhof der Welt. Mit Hurra-Rufen begrüßen die Zuschauer die blumengeschmückte Lok, und die ersten 88 Fahrgäste schauen sich in der prächtigen Bahnstation um, die damals noch vor den Toren der Stadt liegt.