Pünktlich zum Besuch Wilhelms I. brennt der Dom nieder
Ein majestätischeres Schauspiel ist wohl lange nicht mehr gesehen worden als das Flammenmeer, in das sich das Dach der Kirche binnen kurzem verwandelt hatte (…) wie ein Vulkan ragte der hohe Glutkegel empor, der (…) einen gefahrdrohenden Feuerregen über die Stadt verbreitete. (…) Es passt ganz gut zu den Umwälzungen, die wir erlebt, dass die deutsche Kaiserkirche und das alte städtische Wahrzeichen, der Turm, uns über Nacht zugrunde gegangen sind.
Frankfurter Zeitung vom 16. August 1867
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Von Frankfurter Zeitung
Im Blog veröffentlicht am Montag, 16. Juni 2008
Abgelegt unter 19. Jahrhundert, Brände, Seuchen, Katastrophen, Dom, Zeitzeuge
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Hintergrund: In der Nacht zum 15. August 1867 - unmittelbar vor dem Besuch des unbeliebten König Wilhelms I. in soeben von Preußen annektierten Frankfurt - fängt der Dom Feuer.
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Tags: Dom, Wilhelm I.
Am meisten hatte der Turm gelitten, er war total ausgebrannt und das obere Gewölbe durch die herabfallenden Glocken zertrümmert. Die Dächer des Längs- und Querschiffs waren vollständig niedergebrannt. Das Innere der Schiffe und die Fenster blieben teilweise erhalten.