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Die Preußen kamen am frühen Abend des 16. Juli 1866 nach Frankfurt: mit Husaren, Kürassieren, Bataillonen, Batterien, Kanonen und Pferden - insgesamt an die 20.000 Soldaten. Sie eroberten kampflos die Stadt, die ihren Oberen von jeher als Hort republikanisch-demokratischer Gesinnung verhasst war und nun auch noch im Preußisch-Österreichischen Krieg, dem sogenannnten "deutschen Bruderkrieg 1866", auf der falschen Seite stand, der österreichischen nämlich.
Als Kinder wachsen sie nahezu gleichberechtigt auf, teilen Geheimnisse und Gemeinsamkeiten. Doch dann kann Wolfgang Goethe zum Studieren das Elternhaus in Frankfurt verlassen, während für Schwester Cornelia ein anderer Lebensweg vorgezeichnet ist.