Kindsmord: Der Fall Veith

    Schon den ganzen Tag hatte die Magd über schlimme Leibschmerzen geklagt. Als Phillip Christian Schuler, Gesell des Hutstaffierers Johann Peter Auler, der Kranken am 15. Februar 1776 gegen 9 Uhr abends Tee und Arznei bringt, bemerkt er die blutigen Hände der Magd. Hausherr Auler ahnt Unrat und zeigt seine Bedienstete noch am selben Abend beim Bürgermeister an. Weiterlesen »

Die Stadt

Von der Reichsstadt zur preußischen Provinzstadt: Stadtgeschichte in Bild & Ton - als Audio-Slideshow »

Die Menschen

Frankfurterinnen und Frankfurter, Besucher und Bewohner, Zeitzeugen: Diese Menschen prägen das Bild der Stadt - und schreiben in diesem Blog »

Die Geschichte

Bewegen Sie sich durch die Frankfurter Stadtgeschichte - auf der Zeitleiste »

Einträge im Stadtplan

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Aus dem Frankfurt-Lexikon

Kaiser und Könige

Goldene BulleMit Karl dem Großen soll im achten Jahrhundert der Aufstieg des sumpfigen Fleckens am Main zu einem bedeutenden Ort des Reiches begonnen haben – dabei war der Frankenkönig in Frankfurt nie zuhause. Wie damals für...

Frankfurter Küche

Frankfurter KücheKochen, Bügeln, Vorbereiten – alles in einem Raum: Für die von ihr entworfene Frankfurter Küche orientierte sich die Österreicherin Margarete Schütte-Lihotzky an Speisewagen. Den Rahmen für das Raumkonzept lieferten die Bauten ihres Architektenkollegen Ernst...

Merian-Plan

Merianplan Es gab Zeiten, da jagten in Frankfurt Mönche ihre hungrigen Schweine durch die Antonitergasse, um sie mit Abfall zu mästen. Da hatte jedes Haus seinen Namen und Aussätzige mit schwarzen Pestmasken klapperten sich in...

Nebbiensches Gartenhaus

Nebbiensches GartenhausDer Herr Verleger Markus Johannes Nebbien lebte mitten im Grünen, hinter dem Eschenheimer Turm. Heute umkurven viele tausend Pferdestärken die einstige Idylle. ...

Ostend – Industrieviertel mit jüdischen Wurzeln

Pferdemarkt um 1900 Reisende, die zur Jahrhundertwende im Ostend Station machten, verschickten “Grüße aus dem schönsten Frankfurter Stadtteil”. Das seit Mitte des 19. Jahrhunderts stetig wachsende Gebiet im Osten Frankfurts bot einige Ausblicke, um dem Lob auf...

Kunstraub in der Schirn

KunstraubBeim spektakulärsten Frankfurter Kunstraub wurden 1994 drei Bilder aus der Schirn entwendet – die Hintermänner sind bis heute unbekannt. ...
Mehr über Frankfurter Ereignisse und Persönlichkeiten im Frankfurt-Lexikon »

Frankfurt in alten Berichten


Anton Kirchner über den Wäldchestag

Anton Kirchner
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Auf einem Fleckchen, das von hohen Buchen umstanden ist, stehen Tische und Bänke rings um einen Brunnen, der trefflich Wasser sprudelt (…) Schinken und Würste, Braten und Geflügel, Kuchen und Pasteten, liegen auf blanken Schüsseln und reinlichem Tischzeug im Grase ausgebreitet.
Aus: “Ansichten von Frankfurt am Mayn”, 1818





Des vorsätzlichen Mordes schuldig gesprochen

Rat der Stadt
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Zu peinlicher Untersuchungssachen wider Susanna Margarethen Brandtin, erkennen wir, Bürgermeister und Rat der Kaiserlichen Freien Reichsstadt Frankfurt am Main, auf vorgängige umständliche Erforschung und Untersuchung der Sache geführte Verteidigung, vorgelegt rechtliche Syndicatsbedenken und sorgfältiger Erwägung aller Umstände vor Recht, dass gedachte Brandtin des an ihrem lebendig zur Welt gebrachten Kinde, [...]





Der große Christenbrand

Achilles August von Lersner
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Vor Mitternacht zwischen elf und zwölf Uhr, auf den Tag Jeremiae, entstand allhier eine unerhörte grausame und erschreckliche Feuersbrunst in des Bierbrauers Joh. Nikolaus Kässens Haus, im zweiten Stockwerk, im Zimmer Nr. 6, allwo in dieser Nacht ein Perückenmacher-Gesell von Dresden, namens Morgenstern, seines Alters ungefähr 28 Jahr, mittelmäßiger Statur, [...]





Revolution – und keiner geht hin

Frankfurter Journal
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Während in hiesiger Stadt bisher die tiefste Ruhe herrschte, und die Messgeschäfte den erwünschten Fortgang hatten, wurden dieselben gestern Abend um halbzehn Uhr auf die empörendste Weise unterbrochen. Um diese Zeit stürmten nämlich zwei bewaffnete Haufen auf die Hauptwache und Konstablerwache, woselbst sich die Gefangenen befanden, griffen ganz unvermutet von [...]





Feuer im Komödienhaus

Catharina Elisabeth Goethe
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Die Messe war kalt und sehr unfreundlich Wetter, auch ist’s noch nicht sonderlich behaglich. Den 16. April wäre bald der ganzen Stadt Lust und Freude in Trauer und Wehklagen verwandelt worden. Nach Mitternacht brach in dem neuen, prächtigen Schauspielhaus Feuer aus, und wäre die Hilfe eine Viertelstunde später gekommen, so [...]





Nichts als einige alte Tapeten

Maximilien Misson
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Diese Stadt ist größer als Mainz, auch reicher, schöner und stärker bewohnt, sie hat auch die Ehre, eine freie Reichsstadt zu sein. Die Festungswerke, so in 11 Hauptpastein bestehen, scheinen zwar gut, aber doch nicht ohne alle Mängel zu sein. Sie liegt ganz eben und hat keine Vorstädte. Die Häuser [...]





Das wird Effekt machen!

Maria Belli-Gontard
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Sie war, wäre sie auch nicht die Mutter dieses großen Dichters geworden, eine originelle Frau. Einen Gruß auf der Straße erwiderte sie durch Stehenbleiben, zierlich, wie beim Menuett-Tanzen, die Röcke ergreifend, und einen tiefen Knicks machend. Man konnte bei jeder Gelegenheit fest auf sie bauen, und so wie sie in [...]





Der Weinmarkt

Joachim Heinrich Campe
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Diesseits der Brücke ist an dem Ufer des Mains der große Weinmarkt, wo alle Frankenweine, welche den Strom herab nach Frankfurt kommen und von da aus weiter versandt werden, bis zu ihrem Abgange liegen bleiben müssen. Man sieht hier einige tausend Fässer teils unter Schuppen, teils unter freiem Himmel liegen, [...]