Hausen, das einstige Mühlendorf

Seit dem 15. Jahrhundert genossen Müller im Frankfurter Stadtteil Hausen hohes Ansehen. Noch heute wird Hausen „das Mühlendorf“ genannt. Doch von den Mühlen steht heute keine mehr. Nur der Wappenstein einer Mühle ist noch da. Er ist im Römer eingemauert.

Zeichnung aus dem 18. Jahrhundert. Quelle: Institut für Stadtgeschichte

Herrenausstatter Krantz in der Kaiserstraße

Krantz macht Schluss

Dem Frankfurter Einzelhandel wird Ende 2014 ein weiteres Urgestein verloren gehen: Der Herrenausstatter Krantz an der Kaiserstraße 11 schließt zum 31. Dezember – nach 213 Jahren Firmengeschichte.


Doppelmord in der Bank

Es war einer der spektakulärsten Banküberfall in der Frankfurter Kriminalgeschichte: Das Trio “Blondie”, “Baby” und der “Dicke” musste nach der brutalen Tat lebenslang in Haft.


Der Goetheturm im Stadtwald

Ausguck im Wald: Der Goetheturm

Manch’ Frankfurter hat vermutlich schon nicht mehr dran geglaubt: Der Goetheturm im Stadtwald, über Jahre hinweg verrammelt und vernagelt, ist ab Frühjahr 2014 wieder offen.



Vom vergilbten Papier zum digitalen Archiv

Seit dem 15. Jahrhundert hütet Frankfurt seine Akten in feuerfesten Gewölben des Stadtarchivs. Mit der Digitalisierung steht das Archiv vor neuen Herausforderungen.


Eine wunderbare Liaison

Walter Wallmann lenkte von 1977 bis 1986 Frankfurts Entwicklung. Kurz vor seinem 81. Geburtstag ist Frankfurts Ex-Oberbürgermeister am 22. September 2013 gestorben.

Walter Wallmann 1983

Die DDR-Schiftstellerin Christa Wolf kam in den Club Voltaire zur Lesung, erstmalig in der BRD. Der Verfassungsschutz, sagt Club-Mitgründer Heiner Halberstadt, saß mit im Publikum. Bild: Verein Club Voltaire

“Ei gude wie, Frau Voldär!”

Er war das Wohnzimmer für linksalternative Frankfurter wie Matthias Beltz oder Daniel Cohn-Bendit: Der legendäre Frankfurter Club Voltaire, gegründet 1962, hat eben erst sein 50jähriges Bestehen gefeiert. Nun drohen Kürzungen der Stadt – der Club kämpft ums Überleben.




Die Nacht, über die niemand offen sprach

1938 endet für die 16-jährige Margrit die Schulzeit auf der Deutschherrnschule, und sie beginnt eine Lehre bei der Leuchtenfabrik Schanzenbach in Bockenheim. Es ist das Jahr, in dem auch in Frankfurt Büchera und Synagogen brennen. Heute erinnert sich die 91-jährige Margrit Seewald-Graf an jene Zeit. Ihren Text stellt sie zur Veröffentlichung auf Frankfurt Story zur Verfügung.

Am 10. November 1938 steht die Frankfurter Synagoge am Börneplatz in  Flammen. Fast zeitgleich werden im ganzen Land   Synagogen verwüstet oder  niedergebrannt, ohne dass die Feuerwehr eingreift.  | Bildquelle: FR-Archiv/ Repro: Horst Winkler